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Orang Utan Trekkings Malaysia | Unberührte Natur in Borneo

Orang Utan Trekkings

Sie sind den Menschen so ähnlich - bei den Orang-Utans in Malaysia

Die Gruppe hält den Atem an. Irgendwo in den Baumwimpfeln knackt es im Geäst. Ruhe ist die allererste Touristen-Pflicht, wenn man sich im Dschungel den Orang-Utans nähern möchte. Und dann kommt Bewegung in die Gruppe. "Da ist einer. . ." Tatsächlich, in luftiger Höhe wird es lebendig und zwei braune Wesen schwingen sich von Ast zu Ast. "Waldmenschen" - das ist der malaiische Name für die Orang-Utans, und einer Legende zufolge sind diese Lebewesen tatsächlich Menschen. Mit dem einzigen Unterschied, dass sie nicht sprechen. Und eben das vermeiden sie, weil sie sonst, wie Menschen, arbeiten müssten. In Sarawak und Sabah, den Regenwäldern Malaysias auf Borneo, kommt man den Orang-Utans sehr nahe. Entweder in freier Wildbahn oder in diversen Stationen, wo man sie hegt und pflegt.

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Die befreiten "Häftlinge" werden in Stationen aufgepäppelt

Orang Utans Borneo Aufzucht Hilfe Menschen

Zwischen undurchdringlichen Mangrovenwäldern und malerischen Flussläufen sind die Orang-Utans zu Hause. Etliche haben sich im indonesischen Teil Borneos mit den Bedingungen angefreundet, andere in Malaysia. Der Mensch war stets ihr grösser Feind, weil er sie zur Anschauung an Zoos nach Europa und in die USA verkaufte. Heute ist der Mensch ihr grösster Beschützer, denn als die World Conservation Union 1964 Alarm schlug, weil man nur noch 4'000 dieser grossen Primaten weltweit zählte, änderte sich alles. Exporte wurden verboten und die Käfige privater "Tierfreunde" geöffnet. In Orang-Stationen wurden die befreiten "Häftlinge" aufgepäppelt. Darin hat sich bis heute nichts geändert.

Junge Orangs bleiben acht Jahre lang im Rehabilitationszentrum

Orang Utan Baby am Klettern in Borneo Malaysia

Wegen ihrer genetischen Nähe zu den Menschen erkranken Orang-Utans häufiger an Hepatitis, Polio, Tuberkulose und Hirnhautentzündung. Kranke Tiere kommen deshalb in Quarantäne, doch um sie dann wieder im Dschungel auszusetzen, bedarf es einer grossen Geduld. Die Pfleger helfen ihnen beim Nestbau, bei der Suche nach der passenden Nahrung und sogar beim Klettern in den Bäumen. Sehr junge Tiere bleiben, wie sie das in der Wildnis gewohnt sind, in der Regel acht Jahre in der Station. Wer die Rehabilitationszentren besuchen möchte, der kann wählen zwischen dem Semenggoh Nature Reserve Centre in der Nähe von Kuching und jenem vor den Toren von Sandakan. Zweimal täglich dürfen Besucher den Fütterungen beiwohnen - um 9 Uhr und um 15 Uhr.

Die Visite bei den Orangs im Urwald - ein unvergessliches Erlebnis

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Wer eine solche Fütterung erlebt hat, der wird hellauf begeistert sein, denn die Orang-Utans nehmen kaum Notiz von den Touristen mit ihren Kameras. Vielmehr spazieren sie - mit oder ohne Jungtier - durch die Besuchergruppen. Die engagierten Pfleger beantworten alle Fragen. Mit ein wenig Glück sind die intelligenten Primaten auch während der nächsten Stufe ihrer Wiedereingliederung in den Regenwald zu beobachten. Gefüttert werden die Orangs fast ausschliesslich mit Bananen, damit sie sich behutsam in den Baumkronen daran gewöhnen, nach weiteren Leckereien, wie Früchte, Blätter und Vogeleier, zu suchen. In Malaysia ist man davon überzeugt, dass es mit einem sanften Tourismus möglich sein wird, einerseits die Tiere zu pflegen und zu schützen und sie andererseits Menschen zugängig zu machen, für die die Visite bei den Orang-Utans im Urwald ein unvergessliches Erlebnis darstellt.